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Franz Theodor Csokor
(geb. 6.9.1885, gest. 5.1.1969)
Biografie

Franz Theodor Csokor wurde in Wien geboren und verbrachte seine Jugend in Mödling. Er ist bekannt als Dramatiker, Lyriker und Romancier sowie als Vertreter des expressionistischen Dramas ("Die rote Straße", 1918). 1913 geht Csokor als Dramaturg nach St. Petersburg, von 1922 bis 1928 arbeitet er als Regisseur am Raimundtheater und am Deutschen Volkstheater in Wien. 1938 wird er zur Emigration gezwungen. Ab 1944 lebt Csokor in Rom und arbeitet für die BBC, bis er 1946 nach Wien zurückkehrt. In den Jahren 1947 bis 1969 war er Präsident des Österreichischen P.E.N.-Clubs, ab 1967 Vizepräsident des Internationalen P.E.N.-Clubs.

Als überzeugter Humanist trat Csokor in seinen Dramen für Frieden, Freiheit und Menschenrechte ein. Berühmt wurde vor allem sein 1935 geschriebenes Schauspiel "3. November 1918", das den Zerfall der Donaumonarchie thematisiert. Im Jahr 1955 wurde Csokor mit dem Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur geehrt.



 "3. November 1918"
 Weitere Werke und Literatur

 Franz Theodor Csokor bei Wikipedia